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2. Insulaner-Cup der Malchower „Wölfe“

…etablierte Teams zu stark für junges Blizzards-Team
Nur 1 Punkt, 1 geschossenes Tor und ein 7. Platz. So oder ähnlich könnte das Fazit für die Blizzards lauten, die am vergangenen Wochenende am zweiten „Insulaner-Cup“ der Malchower Wölfe in deren Eishalle teilnahmen. Nach etlichen Absagen unserer „ersten“ Mannschaft und dem Fakt, dass unsere „Prenzlau-Blizzards“ selbst ein Spiel in der Uckermark Eishockeyliga hatten, war schnell klar, dass wir nur ein Mischteam an den Start bringen können. Das war auch überhaupt kein Problem und obendrein eine super Gelegenheit für unsere Nachwuchs-Blizzards etwas zu lernen, jedoch bedeutete dies auch, dass wir mit einem dünnen und unerfahrenen Kader wohl kaum eines der starken Gästeteams werden ärgern können. Der „Insulaner-Cup“ ging über 2 Tage und insgesamt nahmen 7 Teams teil. 6 Spiele standen also für die Blizzards an, wobei ein Jedes 20 Minuten andauerte.

Am Sonnabend trafen wir auf den Gastgeber, die „Wölfe“ aus Malchow, die „Eissputniks“ (Vorjahressieger) und die Berlin Warriors. Gegen diese 3 Teams, die am Ende auch allesamt das Podium erreichen sollten, gab es nichts zu holen. Den „Wölfen“ konnten wir noch etwas Paroli bieten, unterlagen aber am Ende mit 0:2. Hier hätten wir schon eine unserer wenigen Torchancen zu Spielbeginn nutzen müssen, um die „Wölfe“ nervös zu machen. Nur dann wäre eine Überraschung möglich gewesen. So traf Robin Kühn in der 12. Minute, ehe wenig später Max Braun den Deckel für den Gastgeber drauf machen konnte. In Spiel 2 trafen wir auf die Brusendorf Eissputniks, die in der Breite bereits sehr stark und für uns nicht schlagbar waren. Lediglich durch den ein oder anderen schnellen Gegenzug konnten wir für Gefahr sorgen, scheiterten aber am Goalie. So unterlagen wir mit 0:3, was für uns auch in Ordnung ging. Im letzten Spiel am Sonnabend warteten die Berlin Warriors auf uns, die bereits mit einem Sieg gegen die Eissputniks ihre Siegambitionen untermauerten. In diesem Spiel war für die Blizzards aber mal gar nichts zu machen und es war schön anzusehen, wie einfach Eishockey aussehen und sein kann. Mit einem 0:4 zogen wir den Kürzeren und andere Teams sollten gegen die Warriors noch deutlicher unter die Räder kommen. Natürlich hatten wir uns den Sonnabend etwas anders vorgestellt aber wenn man bedenkt, dass die „Wölfe“ der leichteste Gegner an diesem Tag waren, ging es wirklich in Ordnung.

Für die Blizzards spielten am Sonnabend:

Tor: Marcus Gloede #40

Verteidigung: Ole Buhr #46, Paul Reimann #69, Maik Garling #91 (Ostseeliga)

Angriff: Martin Endlich #7 (OL), Christian Heilemann #23 (OL), David Razny #89 (OL); Mathias Seelow #93, Niklas Schultz, Fiete Müller

Am Sonntag sollten unsere 3 Gegner schon eher unser Niveau sein, jedoch scheiterten wir teilweise an uns selbst. 3 Spieler vom Sonnabend konnten am Sonntag leider nicht mehr dabei sein, jedoch kamen mit Christian Schinkel #30 und Ronny Salokat #83 zwei OL-erfahrene Blizzards hinzu. Dennoch verfügten wir lediglich über 7 Spieler. Den Eisbären 85 aus Berlin unterlagen wir im Vorjahr knapp mit 0:1 und hofften, dass hier nun endlich was geht. Das Spiel begann offen, mit Chancen auf beiden Seiten und erneut blieben wir torlos. Durch einen etwas glücklichen Treffer gingen die Eisbären 85 in Führung und konnten kurz vor Schluss mit einem weiteren Treffer den „Dreier“ für sich behaupten. Auch hier kann man uns den Kampfgeist nicht absprechen aber der Gegner war läuferisch etwas überlegen und abgezockter vor dem Tor.

Nun folgte der vermeintlich leichteste Gegner, die „Silvereagles“ aus Berlin, wo der erste Sieg her musste. Lange Rede, gar kein Sinn, wir unterlagen mit 0:1. Das war bitter, denn wir hielten uns fast das komplette Spiel in deren Drittel auf aber die „Silvereagles“ verteidigten mit Mann und Maus. Ein einziger Torschuss der Berliner sollte reichen, da dieser verdeckt war, fiel er, für Georg Degner #29 schwer zu halten, in den Winkel zum 1:0. Wir versuchten alles, spielten gut, verteidigten aggressiv, nur ein Tor sollte nicht fallen. In diesem Spiel müssen Maik #91 und ich #7 uns auch Kritik gefallen lassen, da einer von uns hier auch mal den Unterschied machen muss. So blieb nur eine einzige Chance im letzten Spiel die rote Laterne mit einem Sieg noch abzuwenden, da andere Teams zwar 3 Punkte hatten aber teilweise schlechtere Torverhältnisse aufzuweisen hatten.

Die Jänschwälder Falken wollten ihrerseits mit einem Sieg noch etwas in der Tabelle klettern. Wir malten uns nicht allzu große Chancen aus, konnten aber von Beginn an das Spiel ausgeglichen gestalten mit einem Chancenplus auf unserer Seite. Dann war es endlich soweit. Die Blizzards treffen das Tor ;-) . Ich konnte eine Scheibe abfangen und wir liefen ein 2 auf 1, bei dem ich vor dem Goalie quer auf Maik #91 ablegte, der wiederum nur noch einschieben musste. Diese Führung sollte nun unser Turnier „retten“, jedoch zogen die „Falken“ das Tempo an und uns ging langsam die Luft aus. Die „Falken“ konnten das Spiel zunehmend in unser Drittel verlagern und etwa 3 Minuten vor dem Ende kullerte ein abgefälschter Schuss in die lange Ecke unseres Gehäuses. So mussten wir uns mit einem 1:1 begnügen, was allerdings nicht mehr reichte um die besagte rote „Laterne“ weiterzureichen.

Wirklich ärgerlich war lediglich das Spiel gegen die „Silvereagles“ aber dennoch sehen wir uns nicht wirklich als Verlierer, da Ole #46 und Paul #69 (beide erst 15 Jahre jung) ihre Sache ausgezeichnet machten und ordentlich dazu lernen konnten. Das Turnier war sehr gut organisiert und es wurde an alles gedacht. Super Jungs, das ist Werbung für unseren Sport in M-V.

Für die Blizzards spielten am Sonntag:

Tor: Georg Degner #29

Verteidigung: Ole Buhr #46, Ronny Salokat #83 (Ostseeliga), David Razny #89 (OL)

Angriff: Martin Endlich #7 (OL), Christian Schinkel #30 (OL), Paul Reimann #69, Maik Garling #91 (OL)

Endergebnis "Insulaner-Cup" 2017:
Platz 1 Warriors Berlin

Platz 2 Brusendorfer Eissputniks

Platz 3 Malchower Wölfe

Platz 4 Eisbären Berlin 85

Platz 5 Jänschwälder Falken

Platz 6 Silver Eagles Berlin

Platz 7 Neubrandenburg Blizzards


PS: Bilder sind online...

Danke und Gruß,
Martin #7