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UEL-Game 7: "PR-Blizzards" vs. "Eisbären" Sdt

…der Meister eine Nummer zu groß
Am vergangenen Sonnabend, den 18.02.2017, trafen unsere Blizzards aus dem Prenzlauer Raum in ihrem achten Spiel der laufenden Uckermark Eishockeyliga Saison auf den amtierenden Meister, die “Eisbären” aus Schwedt. Nach dem Überraschungserfolg (7:4) gegen die “Eisbären” im Vorjahr, waren sie in dieser Saison gewarnt und siegten am Ende verdient mit 3:11 (0:3;0:3;3:5). Wir gingen motiviert aber realistisch mit einem guten 10-Mann Kader in das Spiel und unser Ziel war es, in der Defensive gut zu stehen, um es den “Eisbären” lange schwer zu machen. Natürlich waren es dann auch die “Eisbären”, die um ihren routinierten Spieler, Martin Russnak, deutlich mehr Druck auf unser Tor machten. Wir kamen nur zu vereinzelten Kontern, die hier und da auch Gefahr brachten, aber deren Goalie entschärfte alles in den ersten 20 Minuten, was auf sein Tor flog. So konnten wir gut mitspielen aber zwischen Minute 12 bis 15 traf der Gegner 3-mal in unser Gehäuse, was auch den ersten Pausenstand brachte.

Dennoch waren wir gar nicht so unzufrieden, denn spielerisch und läuferisch sind die “Eisbären” eben einfach einen Level besser und ein 0:3 auf dem kleinen Feld ist keine Schande. Nun hieß es “Kopf hoch”, Tor treffen und weiter kämpfen. Doch das war leichter gesagt als getan, denn auch die Schwedter Hintermannschaft machte es unseren Stürmern sehr schwer. In der 24. Minute mussten wir das 0:4 aus Blizzards-Sicht hinnehmen und nun kamen zwei Unterzahlsituationen gegen uns “Prenzlau-Blizzards” hinzu. Immer wenn wir gerade besser in das Spiel kamen, traf der Gegner. Die Minute 28 brachte das 0:5 und in der 36. Minute fiel gar das 0:6 aus unserer Sicht. Und wieder sollte kein Treffer für die Blizzards fallen. Resultat im Mitteldrittel also erneut 0:3. Wieder keine Schande aber nun hieß es dann doch schon 0:6 für den Meister.

Sicher war die Stimmung nicht die Beste, auch wenn alle dieses Spiel einsortieren konnten und wir es nicht gewinnen mussten. Dennoch nahm sich ein Jeder mehr vor, als nach 40 gespielten Minuten mit 6 “Dingern” hinten zu liegen. Der Schlussabschnitt sollte nun das zufriedenstellende Ergebnis bringen. Doch kaum auf dem Eis angekommen, setzte es das 0:7 (41. Min.). In der 45. das 0:8, gefolgt vom 0:9 in Unterzahl nur Sekunden später. Da waren dann bereits schon die “gewohnten” 3 Gegentreffer pro Drittel. Nun waren es dann aber endlich die Blizzards, die die “Scheibe” im Schwedter Kasten unterbringen konnten. Erst traf unser Spielführer, Robert Benthin #8, in der 49. Minute, ehe Frank Müncheberg #55 abermals nur Sekunden später auf 2:9 verkürzen konnte. Die letzten 10 Minuten spielten wir etwas befreiter auf und so kamen wir trotz zweier Gegentreffer noch zum dritten Ehrentreffer, den abermals unsere #8, Robert, einnetzen konnte. So unterlagen wir am Ende mit 3:11, was wir uns sicher etwas enger gewünscht hätten.

Fazit: Man darf nicht vergessen, dass andere Teams gegen die “Eisbären” deutlich schlimmer unter die Räder gekommen sind, jedoch müssen wir uns fragen, wo wären wir ohne unsere #1, Andreas Brucha. Erneut zeigte er hervorragende Paraden, hielt uns lange im Spiel und machte es den “Eisbären” phasenweise sehr schwer. So stehen uns, genau wie im Vorjahr, am letzten Spieltag der Vorrunde die “Eismammuts” aus der Uckermark am kommenden Sonntag, den 26.02.2017 (ab 11.30 Uhr), gegenüber. Und auch die “Play-downs” um den fünften Rang stehen ebenfalls wie im Vorjahr bereits fest. Für die “Eismammuts” geht nichts mehr in Richtung Halbfinale und wir “Blizzards” haben den sechsten Rang fest. Somit ist unser Ziel erreicht, auch wenn die großen Überraschungen ausgeblieben sind. Auf eine erneut so spannende Serie…

Line-up “Prenzlau-Blizzards”:

Tor: Andreas Brucha #1

Verteidigung: Norbert Boldt #4, Robert Benthin #8 (2), Bernd Weber #10, Silvio Dähn #77

Angriff: Matthias Benthin #6, Thomas Benthin #28, Peter Jahn #33, Frank Müncheberg #55, Ulli Stüber #66, Enrico Dumaschefski #74



PS: …ein Paar Bilder sind online

Gruß, Peter Jahn #33 (Mannschaftsleiter)