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OL-Game 6: "Kodiaks" vs. "NB-Blizzards"

…mit überraschend hohem Sieg zurück auf Platz 3
Packendes Spiel in der “Schillingallee” geht zwar verdient, jedoch am Ende etwas hoch an uns “Blizzards”. Am vergangenen Sonnabend, den 25.02.2017, stand ab 19 Uhr unser Auswärtsspiel bei den “Kodiaks” aus Rostock auf dem Plan. Nachdem der OSC Berlin bereits beide Vergleiche mit den “Kodiaks” gewinnen konnte (einen im Penaltyschießen), war klar, dass auch wir siegen mussten, um in der Tabelle wieder an den Hauptstädtern vorbei zu ziehen. Nach einem engen Spiel konnten wir uns am Ende mit 0:7 (0:2;0:1;0:4) durchsetzen. Das klingt sehr einseitig, war es aber bei weitem nicht. Beide Teams hatten schnelle Spieler in ihren Reihen und wir Blizzards mussten lediglich auf unseren pfeilschellen Jonas Trubel #25 und Christian Heilemann #23 (verletzt) verzichten.

Das Hinspiel gewannen wir am “grünen Tisch” (zu wenig Spieler auf Seiten der “Kodiaks” – 5:0-Wertung), wodurch wir uns gegenseitig nicht wirklich einschätzen konnten. So begann das Spiel läuferisch zwar zügig, jedoch etwas verhalten, schließlich wollte keine Mannschaft den ersten Fehler riskieren. Die ersten Minuten gehörten den “Kodiaks” und sie drückten uns zeitweise ziemlich in unsere Defensive. Hier zeigte unser zweiter Goalie, Georg Degner #29 (Marcus Gloede #40 – Mandelentzündung), bereits, dass er heute sehr gut drauf sein würde. Eine frühe Strafe gegen uns brachte direkt eine Überzahlsituation für die Hausherren, die wir aber schadlos überstanden. Nach etwa 5 Minuten kamen wir “Blizzards” besser in die Partie und konnten uns erste Einschussmöglichkeiten erarbeiten. In der 14. Minute bediente Christian Schinkel #30 unseren Center, Christian Engel #12, der dem Rostocker Goalie, Theresa Zick, keine Chance ließ. Etwas glücklich und kurios fiel der zweite Treffer für die “Blizzards” in der 17. Minute. Ronny Salokat #83 legte vor unserem Tor quer zu unserem Kapitän, Manuel Grossrubatscher #3, der die Scheibe aus unserer Hälfte nur auf das gegnerische Tor schießen wollte (da zu wenig Bewegung in unserer Sturmreihe war). Nun setzte der Puck für uns glücklich nochmal auf dem Eis auf – 0:2. In der 19. Minute wurde unsere #72, Marcel Dachner, penaltyreif umgesägt, den er aber im Anschluss leider über das Tor zog. Im ersten Spielabschnitt sollten keine weiteren Treffer fallen, was wir erneut Georg #29 verdankten, denn die “Kodiaks” zeigten sich wenig geschockt und kamen noch zu einigen guten Möglichkeiten.

Obwohl der Gegner völlig auf Augenhöhe war und wir ja auch 0:2 führten, war die Stimmung nicht besonders gut, da ein Jeder bei uns noch reichlich Luft nach oben hatte, was unser Trainergespann auch ansprach. Thomas Meinschenck #44 bekam einen Check im Kopf- und Nackenbereich ab, worauf er aussetzen musste aber im Mittelabschnitt biss er auf die Zähne und es ging für ihn weiter. Nach überstandener Krankheit war Guido Illgen #68 wieder für uns auf dem Eis und er war es auch, der das wichtige 0:3 nach Schinkis #30 Vorlage in der 26. Minute erzielen konnte. Dieser Treffer war tatsächlich der einzige im Drittel. Es war erneut ein völlig offenes, schnelles aber faires Drittel, mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Die Goalies konnten sich erneut auf beiden Seiten auszeichnen. Was wir uns nach 40 Minuten vorwerfen mussten, dass wir im Umschaltspiel nach hinten etwas zu langsam und nicht bei 100 % waren, wodurch wir die “Kodiaks” fahrlässig oft zu Abschlüssen kommen ließen.

Genau das war der Punkt, warum es erneut laut in unserer Kabine wurde. Anscheinend haben Maik Garling #91 und Manuel #3 aber den “Nerv” getroffen, denn wir kamen mit mehr Aggressivität auf das Eis. Dies führte zu einem Chancenübergewicht im Schlussabschnitt auf unserer Seite und war eine schöne Reaktion der Mannschaft auf die Kabinenunruhe. Jedoch galt es erst erneut eine sehr frühe Unterzahl zu überstehen. Dies gelang uns zum Glück. Bei einem frühen Anschlusstreffer wäre das Spiel vielleicht nochmal enger geworden als uns lieb gewesen wäre. So konnte Christian Weber #17 in der 46. Minute mit dem 4:0 und meine Wenigkeit nur 3 Minuten später den “Deckel drauf machen”. Mit einer 5-Tore-Führung bei nur noch 10 Minuten auf der Uhr spielte es sich natürlich deutlich leichter für uns und wir konnten die “Kodiaks” etwas kommen lassen. Wir standen hinten sehr sicher und nun klappte das Aufbauspiel auch besser. So kamen wir sogar noch zu zwei weiteren Treffern, die den Spielverlauf nun aber auf den Kopf stellten. Erneut war es Christian Weber #17 (55. Minute) und Thomas Meinschenck #44, der mit dem 0:7 für die Blizzards 20 Sekunden vor Schluss den Endstand herstellte.

Fazit: Das war er also, der erste Ostseeligasieg in Rostock für die Blizzards. Und dann auch gleich 7 Tore und einen “Shutout” für Georg #29, den er sich redlich verdient hat. Natürlich freuen wir uns über den Erfolg und erst recht über den “Blizzards-Support”, den die über 30 angereisten Fans geboten haben. Dennoch großen Respekt an die “Kodiaks”, es hätte auch ein 2:3 sein können. Besondere Anerkennung an die Rostocker Tordame, Theresa Zick, denn es war zu keiner Zeit zu erkennen, dass dort eine Dame in der Ausrüstung steckt -RESPEKT-. Vielen Dank nochmal an alle Blizzards und natürlich unsere FANS —Klasse—

So konnten wir mit nun 9 Punkten wieder auf den dritten Rang in der Tabelle klettern und am kommenden Sonntag, den 05.03.2017, geht es ab 18.30 Uhr in das Rückspiel gegen die “Wölfe” aus Malchow.

PS: …ein paar coole Bilder sind für euch online —viel Spaß beim stöbern—



Gruß, Maddin #7