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.der Verein

In und um Neubrandenburg gab es schon immer  Eishockeybegeisterte. Man traf sich alle Jahre auf den zugefrorenen Seen, um seinem Hobby nach zukommen. So kam es, dass wir zum Ende des Jahres 2008 bei einem Hobbyverein, den Ihlenfelder Polarfüchsen, die ersten Erfahrungen sammelten, die Eishallen entdeckten, dadurch länger und intensiver trainierten und die ersten Spiele bestritten. Mit dem Spaß an der Sache wuchsen auch unsere Ambitionen am regulären Ligaspielbetrieb, der Landesliga MV teilzunehmen. Da der angesprochene Hobbyverein eine Art Mehrspartenverein ist, waren leider zu wenige bereit, sich dieser Herausforderung mit den dazugehörigen Hürden zu stellen. So bemühten wir uns, eine schlagkräftige Truppe zusammen zu bekommen, die bereit ist, den noch nie da gewesenen Eishockeysport in Neubrandenburg zu gründen und zu etablieren. So kam es dann zu unserer „Geburtsstunde“ am 26.07.2009. Der Eishockeyverein Neubrandenburg e.V. – „Neubrandenburg Blizzards“ gründete sich mit 12 Mitgliedern und hat nach nur 2 Monaten Existenz, trotz einer  für unsere Region eher unbekannten Sportart, schon die ersten 7 Neumitglieder angeworben. Ende Oktober 2009 begann unsere erste Saison und damit ein einmaliges Projekt in der Stadt der “vier Tore”. Wir wollen und werden weiterhin dafür kämpfen, den Verein zu vergrößern, um uns in der Sportstadt Neubrandenburg noch weiter  zu etablieren. Hier nun eine Art Zeitstrahl, bei dem man sieht, was die Blizzards abseits vom “normalen” Trainings- und Spielbetrieb auf die Beine gestellt haben.

- Teilnahme am “Trendsportfestival” im Kulturpark NB im Jahr 2010 sowie 2011

- Saisonabschluß im guten, alten “Wellblechpalast” in Berlin im Jahr 2011 sowie 2012

- Trainingslager im tschechischen Cheb im Jahr 2011 sowie 2012

- Inlinehockey als Sommerhobby in NB seit dem Jahr 2011

- in Zusammenarbeit mit neu.sw die “Eisschule” im Jahr 2011, 2012, 2014, 2015

- Eishockeyturnier im tschechischen Pilsen im Jahr 2012 und 2013

- “Jedermannsturnier” auf dem Neubrandenburger Reitbahnsee im Jahr 2012

- “Flutlichthockey” in Woggersin bei Neubrandenburg im Jahr 2012, 2013, 2014

- Sportveranstaltung “NB bewegt sich” auf dem Marktplatz im Somer 2012 und 2014

- Inlinehockeyturnier in NB im Sommer 2012, 2013, 2014, 2015

- Internationaler Hoppe-Eishockey-Hobby-Cup über 3 Tage in Füssen

- Eiszeit in der O2-World in Berlin 2013

- “Fitnessmeile Prenzlau” 2014

- “außerschulischer Lernort Sport” für 7. Klassen in NB 2104, 2015

- Blizzards “rocken” die Wasserskianlage 2012, 2013, 2014, 2015

- Eishockeyturnier im tschechischen Marienbad 2015

- Eishockeyturnier “Blizzards Fun-Cup” 2012, 2013, 2014, 2015

uvm.

.das Vorhaben

Unser Ziel ist es, die schnellste Mannschaftssportart der Welt auch bei uns in der Region populärer zu machen und möglichst viele junge wie ältere interessierte Leute anzuregen, einfach mal vorbeizukommen, mitzutrainieren und mitzumachen, in welcher Form auch immer. Jeder ist willkommen! Desweiteren sind wir bestrebt, die Jugend mit einzubeziehen. Dieses Vorhaben ist aber nur durch gute Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen der Region, sowie durch aktive Medienarbeit umsetzbar, da die wenigen Eishallen in MV ein sehr großes Problem darstellen und ein hohes Maß an Flexibilität und Eigeninitiative der Sportler voraussetzt.

Desweiteren wollen wir uns mit den anderen Vereinen aus MV über den Zeitraum von Oktober bis in den April hinein in den etwa 10 Ligaspielen messen und den stärksten Verein ermitteln, was anfangs sicher sehr schwer sein wird. Am Ende einer jeden Saison findet in der Eishalle Rostock ein großes Pokalturnier statt, an dem zahlreiche Mannschaften aus MV teilnehmen.

.die Spielorte

Da der Eishockeysport innerhalb MV in den letzten Jahren sicher sehr große Fortschritte gemacht hat, ist es doch sehr bedauerlich, dass es nur 3 zugelassene Spielorte in MV gibt, was den ohnehin ziemlich teuren Sport leider noch schwieriger umsetzbar machen lässt. Hauptsächlich wird in der Eishalle Malchow (etwa 70 Km von Neubrandenburg entfernt) gespielt. Trainingszeiten werden von unserem Verein aufgrund der geringsten Entfernung fast ausschließlich dort abgehalten. War die Eishalle Malchow vor einigen Jahren noch eine offene Eisspielfläche, ist sie heute eine überdachte und komplett geschlossene Eishalle mit Zuschauertribünen, Gastronomie, Umkleiden und Sanitäreinrichtungen! Ein weiterer Spielort ist das offene Eisstadion in Heringsdorf direkt an der malerischen Strandpromenade, was bei schönem sonnigem Winterwetter etwas Einmaliges mit sich bringt. Der dritte Spielort ist die große Eishalle Rostock, die auch Heimspielstätte der Rostock Piranhas ist. Die Eishalle ist im geregelten Oberligaspielbetrieb Austragungsort und muss dementsprechend die Voraussetzungen wie z.B. 2 getrennte Umkleidekabinen oder große Tribünen erfüllen!

.der Sport

Eishockey ist ein Teamsport, der mit 5 Feldspielern und einem Torwart gespielt wird. Ziel ist es, das Spielgerät, den Puck, im gegnerischen Tor unterzubringen. Um 1870 wurde in Kanada das erste mal Eishockey gespielt. Da der Eishockeysport nicht ganz grundlos einen eher harten Ruf hat, ist eine gute persönliche Schutzausrüstung unabdingbar. Sie besteht im wesentlichen aus einem Brust-, Tief-, sowie Knie- und Ellenbogenschutz, speziellen Eishockeyhandschuhen, einem Eishockeyhelm (mit Visier oder Gitter), einer dick gepolsterten Hose, einem Trikot, natürlich Schlittschuhen und einem Eishockeyschläger. Die Ausrüstung eines Torhüters (Goalie) umfasst noch einige Teile mehr und ist auch wesentlich preisintensiver. Gespielt wird auf einer rechteckigen Eisfläche die 61 m lang und 30 m breit ist wobei die Ecken abgerundet sind. Die Tore haben eine Höhe von etwa 1,20 m und eine Breite von 1,80 m. Ein Spiel dauert 60 Minuten (3 Drittel mit jeweils 20 Minuten) wobei die Zeit bei Unterbrechungen angehalten wird. In der Ostseeliga wird ein Spiel von einem Hauptschiedsrichter und einem Linienrichter geleitet. Wie überall haben sie auch im Eishockey das Sagen und sprechen auch die gefürchteten Strafen (z.B. Bankstrafe = 2 Minuten) aus. Für einen Sieg gibt es in der Landesliga 3 Punkte, bei einem Unentschieden 1 Punkt und bei einer Niederlage 0 Punkte. Anders als im Profieishockey ist derjenige Meister, der nach allen Punktspielen die meisten Punkte hat (kein Play-Off-Modus).

Martin Endlich (Vereinsvorsitzender)