...es hat nicht sollen sein - dennoch blicken wir auf gute Vorrunde zurück!

Zum ersten Mal seit vielen Jahren verpassen unsere "Prenzlau-Blizzards" die Playoff`s in der Uckermark Eishockeyliga "UEL"!

Das tut weh, das hatten wir uns anders vorgestellt. Mit 5:11 (2:3;0:4;3:4) unterliegen wir starken "Haien" aus Flemsdorf. Allen war vorher klar, nach der knappen und unnötigen Niederlage (5:7) aus der Vorwoche gegen die Lok aus Berlin, haben wir unseren geplanten Playoff-Einzug nicht mehr selbst in der Hand. Es brauchte einen Sieg gegen die "Haie" aus Flemsdorf und im darauffolgenden Spiel, hätten die "EisMammuts" aus der Uckermark -der amtierende Meister- auch die "Oilers" aus Schwedt schlagen müssen. Da dies aber auch nicht der Fall war (2:6), hätte uns ein Sieg am gestrigen Abend, den 21.02.2026, auch nicht gereicht. Man muss vorne weg auch sagen, die Liga rückt enger zusammen und ein jedes Team, hat doch so seine recht schnellen Spieler in seinen Reihen. Spannend war die Vorrunde aber bis zum Schluss!


Gut aufgestellt ging es für unsere Mannen in das wichtige Spiel. Kapitän, Guido Illgen #68, musste auf Elias #42 im Tor verzichten, doch stand Gina Dumaschefski #79 parat und vertrat ihr erneut. Auch unser schneller Youngster, Tjark Hoffmann #19, war krankheitsbedingt verhindert. Dennoch, unser Team war gut besetzt und motiviert. Nachdem wir die "Haie" aus Flemsdorf -um Daniel Schultze- in den letzten Jahren immer gut im Griff hatten, fielen bereits im Warmup die vielen jungen Spieler auf. Es war klar, ein Selbstläufer wird das nicht. Für die "Haie" ging es um nichts mehr. Ihr 7. Platz nach der Vorrunde war "in trockenen Tüchern"! Es waren aber die "Haie", die von Beginn an den größeren Willen und vor allem die größere Laufbereitschaft zeigten. So kann man sagen, dass das 2:3 aus Blizzards-Sicht zur ersten Pause verdient war. Christian Syska #26 und Jason Zehm #59 glichen jeweils aus, ehe es den dritten Gegentreffer gab.

Wir kamen zwar einigermaßen gut in den Mittelabschnitt, doch war es ein Abend, an dem irgendwie jede Entscheidung "die Falsche" war. Es kam der Pass, wenn der Schuss besser gewesen wäre und andersrum. Viele einfache Fehler, kein gutes Stellungsspiel und unsere Schüsse, die ohne Frage reichlich vorhanden waren, fanden nicht ihr Ziel. Die Abschlüsse waren es am Ende, die die Niederlage eingeleitet hatten. Entweder flogen die "Scheiben" neben das Tor oder genau auf den "Leih-Goalie" der SG Eisbären/Kraacken, Steven Becker. So verloren wir Stück für Stück den Kopf und es wurde viel zu unruhig auf der Bank. Statt gegenseitige Motivation und Teamgedanken, wurde gemault und Schläger flogen. So ging der Mittelabschnitt mit 0:4 an die "Haie"!

Wir versuchten uns zu besinnen und nochmal Druck auf die Flemsdorfer zu machen, doch unser Spiel blieb glücklos. Auch das letzte Drittel mussten wir mit 3:4 abgeben, trotz zweier Unterzahltreffer von "Ille" #68. Unser erst 16 Jahre junger Dominik Gnad #80 belohnte sich noch mit einem Treffer, doch stand am Ende die ernüchternde Niederlage von 5:11 fest. Playoff`s ade... 😥! Aber nun heißt es mit der neuen Situation umzugehen und als Team zusammen zu halten. Wir sind Blizzards - wir kommen wieder 😜👌!

Fazit:

Aus 9 Vorrundenspielen haben wir 4 Siege geholt aber letztendlich gegen alle 4 Playoff-Teilnehmer verloren. Sicher, hier und da auch knapp bzw. unglücklich, doch kann es dann eben nicht reichen. Das ist aber auch kein Beinbruch, denn unser Team gibt schon in der nächsten Spielzeit viel her und wird neu angreifen 💪🏒🥅! Nun geht es für unsere "Prenzlau-Blizzards" in den Playdown`s um den fünften Platz gegen die SG Eisbären/Kraacken. Dort treffen wir auf "unseren Goalie", Mario Gelhaar, der mit den Blizzards auf der Rolle (Skaterhockey) bereits 3 x die Meisterschaft feiern durfte. In der Vorrunde "watschten" wir die SG mit 16:3 ab, doch dürfte es dieses Mal in der "Best of three" Serie sicher nicht so einfach werden.

In den Playoff`s treffen die Oder "Griffins" (1.) auf die Schwedter "Oilers" (4.) und die "EisMammuts" (2.) bekommen es mit Lok Berlin (3.) zu tun.


Line-up:


Tor: Gina Dumaschefski #79

Verteidigung: Christian Syska #26, Finn Wolter #31, Eric Scherlipp #52, Enrico Dumaschefski #74


Angriff: Christian Weber #17, Peter Jahn #33, Guido Illgen #68 (1), Jason Zehm #59, Dominik Gnad #80 (1), Levin Zawada #81